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Entwicklung eines DIY-Synthesizers

Von einer Schaltung zum funktionierenden Prototyp.

Datum
Themen
Devlog · Elektronik
Lesezeit
2 Min.
Der fertige Audio-Dingo-Synthesizer, aufrecht stehend

01 — Beitrag

Hallo! Das hier ist der erste Eintrag im Blog. :)

In diesem Beitrag dokumentiere ich die Schritte und Entwicklungen rund um das Projekt eines DIY-Synthesizers mit einem Arduino R4 Minima, von den ersten Breadboard-Schaltungen über den ersten Gehäusedruck bis hin zur Konzeption des gesamten Prozesses.

Nachdem die Idee entstanden war, ging es zuerst ins Anforderungsmanagement. Dafür habe ich grob umrissen, was das Gerät können soll. Ich wollte ein Gerät bauen, das Töne abspielen kann und sich nahtlos in mein Setup aus anderen Synthesizern integrieren lässt. Außerdem ist mir Mobilität wichtig, daher stand schon früh fest, dass es einen Akkubetrieb braucht.

Zum Spielen habe ich mich für 7 Tontasten entschieden, weil eine Tonleiter aus 7 Tönen besteht. Dazu kommen noch 3 Funktionstasten sowie 2 Rotary Encoder, um den ausgegebenen Ton modulieren zu können. Außerdem sollte ein Display anzeigen, wie die Einstellungen aktuell stehen und welchen Wert ich gerade bearbeite. Hinzu kommt ein Lautsprecher, damit das Gerät auch standalone genutzt werden kann, sowie ein Klinkenausgang, um es mit anderen Synths in Reihe schalten zu können.

Erster Breadboard-Prototyp: Arduino, OLED-Display, Joystick und Drehencoder, verbunden mit vielen Steckkabeln
Prototyping der Breadboard-Schaltung

Nachdem ich alle Anforderungen ermittelt hatte, habe ich eine Testschaltung auf Wokwi.com simuliert. Im nächsten Schritt musste ich erst einmal herausfinden, welche Komponenten ich nutzen kann und welche miteinander kompatibel sind. Nach einer aufwendigen Recherche in diversen Onlineshops und nachdem schließlich alle Teile angekommen waren, ging es los mit dem Zusammenstecken.

Screenshot des Gehäuseentwurfs in Fusion 360
Gehäuseentwurf in Fusion
Erstes 3D-gedrucktes Gehäuse in Schwarz mit Aussparungen für Tasten, Drehknöpfe und Display
Erstes gedrucktes Gehäuse

Sobald ich dann einen groben Überblick über meine Schaltung hatte und den ersten grundlegenden Code geschrieben hatte, habe ich angefangen, das Gehäuse in Fusion zu designen. Beim ersten Druck habe ich lediglich den Grundkörper des Gehäuses in Schwarz gedruckt und alle Teile eingebaut, um einen ersten Eindruck vom Gerät zu bekommen.

Danach ging es mit den Optimierungen weiter: Ich habe angefangen, die Komponenten zu verlöten und den Code zu überarbeiten. Zur Klangerzeugung habe ich die Mozzi-Bibliothek genutzt, und auch das Gehäuse wurde noch einmal angepasst.

Bei der nächsten Iteration ist das Gehäuse deutlich breiter und tiefer geworden. Außerdem wurden die Maße für alle Knöpfe, Aussparungen und Anschlüsse überarbeitet. Tatsächlich war das Gehäuse beim zweiten Druck dann auch passend. Im nun letzten Arbeitsschritt wird noch der Code weiter überarbeitet und alle Kleinteile werden gedruckt und ergänzt.

Et voilà, ein neuer Synthesizer ist geboren :)

Fragen, Ideen oder Feedback? Ich freue mich über eine Nachricht.

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